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Thallwitzer Weihnachtsfreuden

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Mit Ponywagen und nobler Viktoriakutsche

brachte der Weihnachtsmann am Heiligabend die Geschenke zu den Thallwitzer Kindern direkt nach Hause.

 

Diese langjährige, wunderbare Tradition ist eng verknüpft mit den Namen Hillscher und Fischer.

Alles begann bereits etwa 1963 mit Gerhard Hillscher. Er fuhr mit seinem festlich geschmückten Ponywagen am Weihnachtsabend durch das Dorf und ließ die Kinderherzen höherschlagen.

Auf eine edle Viktoriakutsche stieg Herr Hillscher 1988 um, nachdem er diese in einer Bennewitzer Scheune ausfindig gemacht, mühevoll restauriert und in herrschaftlichen Glanz versetzt hatte.

Ab 1993 wurde die alljährliche, weihnachtliche Kutschfahrt von seiner Tochter Uta fortgeführt, die mit viel Freude die Pferde dirigierte und sich als Unterstützung einen Weihnachtsmann an ihre Seite holte.

Das Gespann war am 24. Dezember zwischen 14.00 und 16.00 Uhr unterwegs und brachte die langersehnten Geschenke den Kindern nach Hause. Unter den Eltern wurde bekannt, dass man sich für dieses besondere Erlebnis anmelden konnte. Den Mantel mit Kapuze und den Rauschebart hatte sich Grit Fischer angezogen und mit den Überraschungen bepackt an den Haustüren geklingelt. Der Buschfunk funktionierte im Dorf gut und von Jahr zu Jahr stiegen die Anfragen an den Thallwitzer Weihnachtsmann und seine Kutschfrau. Mit drei Säcken voller Päckchen war der Wagen bereits überfüllt und es mussten gerade im schneereichsten Winter zwei Schlitten angehängt werden. Diese kippten in den Schneewehen um und machten so den beiden Geschenkeüberbringerinnen zusätzlich Mühe. Ein darauffolgender Dezember brachte mit Glatteis erneut erschwerte Bedingungen, insbesondere für die Pferde, die auf den überfrorenen Straßen in´s Schlittern kamen.

Trotz alledem wurde die wunderbare Tradition weiter fortgeführt und zeitweise kam sogar ein Weihnachtsengel dazu.

Vor einigen Jahren endeten jedoch die Kutschfahrten, denn die berufliche Arbeitszeit von Uta Hillscher veränderte sich und ging am Weihnachtsabend bis nach 16.00 Uhr. Danach die Pferde zu schmücken, das Gespann zu beladen, fahrbereit zu machen und die vielen Geschenke zu verteilen, war nicht mehr zu bewältigen.

Die Viktoriakutsche gibt es immer noch. Vielleicht erlaubt es die Arbeitszeit von Uta Hillscher zukünftig einmal wieder, diese zu aktivieren.

Viele Thallwitzer, werden sich mit einem Lächeln auf den Lippen und strahlenden Augen an diese besonderen Weihnachtsfeste erinnern. Deshalb noch einmal ein herzliches Dankeschön an die Überbringerinnen einer besonderen Thallwitzer Weihnachtsfreude.

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