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Historisches aus dem Klinikalltag

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Klinik 2

In der Ortschronik geblättert.

 

Vorab soll folgende Bemerkung sein:

Zahlreiche Geschehnisse von Thallwitz, sind als Zeitungsartikel in unserer Ortschronik abgeheftet. Diese Meldungen spiegeln deshalb die gesellschaftlichen Verhältnisse und öffentlichen Betrachtungsweisen ihrer Zeit wieder.

 

Hier in einer Zusammenfassung, was am 20.04. und 29.04. 1988 unter dem Titel

„Was hinter einer Urkunde steckt“                   über die      

Thallwitzer Klinik     

in der LVZ berichtet wurde.

 

Eine Urkunde für das Kollektiv der

„Klinik für Plastische und Wiederherstellende Kiefer- und Gesichtschirurgie Thallwitz“.

 

Im April 1988 erhielten die Mitarbeiter der Klinik vom damaligen 1. Sekretär der SED-Bezirksleitung Leipzig Horst Schumann und anderen hohen politischen Vertretern der SED die „Ehrenurkunde für hervorragende Leistungen im sozialistischen Wettbewerb“ in Durchführung der Beschlüsse des XI. Parteitages der SED….

Wie sich viele erinnern werden, wurde eine solche Auszeichnung zu diesen Zeiten in allen gesellschaftlichen Bereichen verliehen.

Bedeutungsvoller sind für uns heute jedoch, welche großen Anstrengungen im tagtäglichen, verantwortungsbewussten Handeln der Klinikmitarbeiter für ihre Patienten dahinterstanden. Sie sind in diesem Artikel wie folgt beschrieben. Das von Professor Wolfgang Rosenthal eingeführte interdisziplinäre Arbeitsprinzip ermöglichte auch 1988 zahlreiche Erfolge. Die Zusammenarbeit von Chirurgen, Logopäden, Psychologen, Fürsorgern und des technischen Personals bei der Behandlung und Rehabilitation der Spaltträger war weltweit nahezu einmalig. Man konnte stolz sein. „Beispielsweise betrug die Zurückstellungsquote von Spaltträgern bei der Einschulung 20 Jahre zuvor 30%. Heute (1988) ist sie kaum höher als bei Nichtspaltträgen.“

Fachleute und Patienten aus aller Welt zog es aus diesem Grund nach Thallwitz.

Zur Urkundenüberreichung war gerade ein äthiopischer Arzt zu Gast, zuvor Mediziner aus der BRD und Syrien. Herausragend waren die Anzahl der wissenschaftlichen Publikationen (21) und die Anzahl der Fachvorträge (19) des davorliegenden Jahres, sowie die Hospitationen von Studenten und Medizinern in Thallwitz.

Aber auch regional hatte die Klinik einen sehr hohen Stellenwert. Zum Beispiel bewältigten die Kinderärztin Frau Dr. Dittrich und ihr Team über 2000 Konsultationen im Jahr.

Darüber hinaus gab es HNO-Sprechstunden, Hörmittelanpassungen, Unfallnotbehandlungen rund um die Uhr und….

12 Kollektive sorgten für ihre Patienten und für einen erfolgreichen Klinikbetrieb.

Auf die zweitägigen Seminare für die Eltern der kleinen Patienten konnte man ebenfalls stolz sein. Diese waren wohl aus einem MMM-Projekt hervorgegangen.

In dem Zeitungsbericht wurde aber auch darauf hingewiesen, dass diese Leistungen unter teilweise schweren Bedingungen erbracht wurden, die durch den zunehmend schlechteren Bauzustand der Klinik verursacht waren. Man hoffte, dass die Sorgen und Schwierigkeiten mit dem Besuch von Horst Schuhmann, dem Überbringer der Auszeichnung, auf offene Ohren stießen. Er stellte Veränderungen in Aussicht.

Zunächst war man dabei, die Arbeitsbedingungen für die Krankenschwestern zu verbessern, die durch den Ausbau eines Zimmers für die jeweils diensthabende Schwester über der Wäscherei der Klinik in Angriff genommen wurde.

Ob es 1988 und später weitere Umsetzungen zu einem besseren Klinikbetrieb gab, werden viele Thallwitzer, die zu dieser Zeit dort arbeiteten, sicher noch wissen.

Auf alle Fälle kann man aber mit großem Stolz auf die geleistete Arbeit zurückblicken.

P. Neustadt                     Ortschronistin von Thallwitz

Aktuelles

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Ein kunterbunter Tannenbaum am Schösserhaus

 

War das ein Gewusel, als am Freitag, dem 25. November die „Thallwitzer Naturstrolche“ mit ihrem selbstgebastelten Tannenbaumschmuck zu Besuch im Heimatverein waren. Die mutigsten Kinder brachten ihren Baumbehang soweit wie möglich oben an den Zweigen an, holten den nächsten Schmuck aus der Heimatvereinskiste und kletterten erneut auf die Leiter. Die Kleineren schmückten die unteren Zweige. Es gab viel zu tun, wie man an der Fülle sehen kann. Die Krippenkinder kamen ebenfalls, um den Tannenbaum zu bewundern.

Anschließend haben die Mädchen und Jungen im Vereinszimmer gezeigt, dass sie schon die ersten Weihnachtslieder einstudiert haben.

Mit Kakao, Tee und kleinen Naschereien bedankte sich der Heimatverein bei den Naturstrolchen und ihren Erzieherinnen.

 

Der Vorstand des Heimatvereins

 

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